Dienstag, 27. Mai 2014
Montag, 26. Mai 2014
Donnerstag, 15. Mai 2014
Steingewordene Kunst?
nach "Der Schrei" von Edvard Munch
nach einer Porträtskizze von Picasso
Nach Munch, nach Picasso? Oder doch eher Munch und Picasso nach Stein? Sind vielleicht alle Kunstwerke schon vorher von der Natur in Stein oder Holz oder so gearbeitet worden? Wo ist dann die Originalität, das Neue? Ist alles nur eine Kopie? Vielleicht ist es nüchtern betrachtet, im übertragenen Sinne tatsächlich so wie Karl Valentin sagt: Es ist zwar schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem.
Dienstag, 22. April 2014
Freitag, 18. April 2014
Schattenspiele
Das Großartige an Skulpturen und Installationen ist für mich immer der Aspekt der Dreidimensionalität. Durch das Licht erhalten sie meist aber noch eine vierte, dynamische Dimension. Diese ist nicht fest gesetzt und wandelt sich auch unter Umständen je nach Tageslicht oder durch sich bewegende Besucher, sehr spannend. Egal ob bei Ai Wei Wei oder in der Berlinischen Galerie.
Freitag, 11. April 2014
Mittwoch, 2. April 2014
Anna Elbe, Anna Wand
Eine schöne Idee, eine alte Mauer direkt am Elbstrand als Leinwand zu benutzen, um darauf zu malen, was man auf der anderen Seite der Elbe sieht.
Dienstag, 1. April 2014
Aus Alt mach Neu 2
Es ist so ein schönes Gefühl, wenn man aus alten Dingen und Sachen, die schon etwas unansehnlich und kaputt sind, etwas Neues machen kann, und das in der Regel auch noch für kleines Geld. Hier zu sehen mein zweites Projekt vom Workshop letzter Woche: eine kleine Stehlampe. Dass ich das braune Holz vom Fuß in einer meiner Lieblingsfarben streichen würde, war klar. Aber was machen aus dem doch schon sehr verschlissenen Lampenschirm? Der Bezugstoff war an manchen Stellen schon eingerissen, so konnte man den schlecht als Grundlage für etwas anderes nehmen. Also habe ich den ganzen Bezug vom Lampenschirmgestell entfernt. Aus Stoffresten habe ich dann ungefähr 2 cm breite Streifen gerissen und diese dann in Flickenteppichmanier um das Gestell "gewebt". Ich hatte keine Ahnung, wie das am Ende aussehen würde und war ganz erleichtert, dass am Ende doch etwas ganz Passables auf den Lampenfuß montiert werden konnte. Sogar das Licht, was diese Lampe macht ist sehr gemütlich.
Donnerstag, 27. März 2014
Aus alt mach neu
Am Wochenende war ich auf einem tollen Workshop in dem Sozialkaufhaus WarenGut. Ganz im Sinne einer gelebten Nachhaltigkeit ging es darum aus Dingen, die von anderen weggeschmissen werden etwas Neues und wieder Brauchbares zu schaffen. So wurde bei mir aus dem Unterteil einer Espressokanne und einem ausgedienten Kerzenständer aus Glas ein neuer wieder eingesetzter Kerzenständer. Mit den auch aussortierten kleinen Dingen, die ich an dem Objekt befestigt habe, bekommt der Kerzenständer eine neue Interpretation. Jede einzelne angeklebte Sache hat ihre Geschichte und ist nicht ohne Hintergedanken teil dieses Ensembles. Die kleine Plastiklok steht für schöne Reisen mit der Eisenbahn, der Zwergnase war ein Teil einer jetzt leider kaputtgehörten Spieluhr meiner Kinder, das Dalarnapferd zeigt meine Affinität zu Schweden...
Praktisch, dass das Unterteil aus schwerem Metall besteht, so kann trotz vieler angeklebter Dinge nichts umkippen. Um das ganze Gebilde ein wenig zu beruhigen und um zu kennzeichnen, dass ein neues Ganzes entstanden ist, habe ich alles in einem Farbton lackiert. Es bringt Spass so einen Prototyp zu erstellen, das war sicher nicht mein letzter. Spannend fände ich es, wenn man einen Abguss aus Beton von dieser Vorlage herstellen könnte.
Freitag, 21. März 2014
Dienstag, 18. März 2014
Today is the day of your life
Was nerven diese blöden Animier- und Kopfhoch-Sprüche a la "Nutze den Tag" oder "Life is way too short for bad vibes" manchmal. Die implizieren so schnell, dass man sein Leben bis zur völligen Selbsterfüllung optimieren muß und Dinge, wie Selbstzweifel, ineffektives Herumdatteln oder nicht genutzte Chancen nur was für Verlierer sind.
Etwas anderes ist es für mich, wenn so ein Spruch so anspruchsvoll präsentiert wird wie von Sister Corita aus Los Angeles. Sie war eine katholische Nonne und wurde in den 1960er Jahren bekannt als innovative Pop Art-Künstlerin. Ihr ist eine inspirierende Retrospektive "Let the sunshine in" in der Circle Culture Gallery in Berlin gewidmet. Virtuos wie Sister Corita mit Farbe und Form umgeht und auch die Typografie immer wieder sehr ungewöhnlich mit einbindet. In einer Ecke der Galerie ist ein Workshopbereich eingerichtet, in dem man selber erfahren kann, warum Sister Corita auch wegen ihrer neuartigen Lehrmethoden berühmt wurde. Sehr zu empfehlen!
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