Montag, 26. Januar 2015

Bildretusche

Das ist ja immer so eine Sache mit der Bildbearbeitung. An meiner Hochschule war die Arbeit des Künstlers heilig, Retusche ging gar nicht, selbst der Bildausschnitt war nicht variabel. Richtig gut waren die Bilder nur wenn sie analog aufgenommen wurden und wenn man an Hand des Negativrahmens sehen konnte, dass genau so der Ausschnitt auch schon fotografiert wurde.

Natürlich kann die Arbeit mit Photoshop oder anderen Bildbearbeitungsprogrammen ein Foto bis zur Unkenntlichkeit verstellen und Realitäten vorgaukeln, die es so nicht gibt. Das kann fatale Folgen haben, wie beispielsweise in der Werbeindustrie mit ihren fragwürdigen Schönheitsidealen. Die Möglichkeit der Überarbeitung ist für mich dennoch zulässig, weil sie die Aussage eines Fotos, die vom Fotografen auch durch die Wahl der Perspektive, der Bildaufteilung und des Ausschnitts bestimmt wird, noch weiter fokussieren kann.

Ich nehme mal ein Bild, was ich letztes Jahr in Leipzig gemacht habe, als Beispiel. Eigentlich eine sehr schöne Stimmung im Cafe. Der nachdenkliche Blick aus dem Fenster läßt viel Raum für Phantasie, die aber durch die banale und etwas reizlose Alltagssituation auf der Straße wieder eingeschränkt wird. In diesem Fall gefällt es mir besser (siehe unten), wenn die Straßensituation wegretuschiert wird, sodass der Blick ins Nirgendwo geht und der Phantasie keine Grenzen gesetzt sind. Ein bißchen mehr Helligkeit und ein wenig mehr Kontrast und das Bild hat genau die Stimmung, die ich als Fotografin wollte.

Um nicht missverstanden zu werden: Bilder, die die Realität genau so unbearbeitet darstellen, wie sie mit der Kamera aufgenommen wurden, sind sehr wichtig; für mich sind sie nur nicht die einzige Art die Wirklichkeit wiederzugeben. Das ist eine Frage nach Authentizität. Das ist vielleicht aber noch einmal einen ganz eigenen Post wert.



Dienstag, 23. Dezember 2014

Samstag, 20. Dezember 2014

Alle Jahre wieder





Alle Jahre wieder und dann doch so überraschend schnell... Wieder Weihnachtskartenproduktion auf die letzte Tute.

Sonntag, 7. Dezember 2014

Dinge, Sachen, Etwas












Wie würde man jemandem vom anderen Stern, wenn man mit ihm durch die Straßen ginge, Dinge, Sachen, Etwas erklären?

Nicht inszenierte Fundstücke aus dem Alltag.

Montag, 24. November 2014

Et voilà!


Und hier ist der überaus individuelle, wunderschöne, von 24 verschiedenen Leuten bestückte Adventskalender! Ich kann es kaum erwarten, bis es los geht:

Sonntag, 23. November 2014

Adventskalender


In einer Woche ist schon wieder der 1. Advent. Die Adventszeit ist eine schöne und besondere Zeit im Jahr. So heimelig und gemütlich, mit Sternen am Fenster und vielen, vielen Kerzen. Angefüllt mit Erinnerungen und Erwartungen, Düften und Klängen, und immer hart an der Grenze zur Überzuckerung. In meiner Kindheit war auch der Adventskalender ein wichtiger Bestandteil dieser Zeit. Mit vier Geschwistern und der Regelung, dass die Tage unter den Kindern aufgeteilt werden mußten, war die Ausbeute nicht eben üppig, aber trotzdem hat man sich doch immer sehr gefreut, wenn der Adventskalender wieder da war. Später hat man sich dann noch frischverliebt einen Adventskalender gebastelt, aber auch diese Sitte wurde irgendwann vom Alltag geschluckt.

Umso schöner ist die Idee, dass man sich einfach mit 25 anderen netten Leuten zusammen tut und sich gegenseitig beschenkt. Jeder denkt sich ein Geschenk aus, dass er 24fach besorgt und verpackt. Dann trifft man sich, tauscht die Geschenke aus und hat am jeden Tag im Dezember bis Heiligabend eine nette kleine Überraschung. Heute ist dieser Tag des Austausches. Ich bin sehr gespannt wie das wird und freue mich schon auf den 1. Dezember, wenn es endlich losgeht!

PS: Jetzt wisst ihr, wofür ich die ganzen Tüten gebastelt habe!



Freitag, 21. November 2014

Nebel am Hafen







Dicker Nebel an der Elbe, es ist gibt keinen Horizont mehr, geschweige denn eine andere Uferseite. Der Nebel kriecht förmlich aus der Elbe das Ufer hoch.