Dienstag, 19. April 2016

Eine Tasse Tee, Schokolade & Kaffee




Endlich Frühling. Wo man nur hinsieht, überall bricht das pralle Leben durch. Immer wieder schön. Doch manchmal ist es mir auch unheimlich. Wie aus dem Nichts stehen da auf einmal ganze Armeen von wilden Blumen an den Elbhängen, als wären sie immer da gewesen. Stehen da ganz unschuldig und bewegungslos zuhauf herum und tun als könnten sie kein Wässerchen trüben. Aber manchmal kommt es mir vor, als hätten sie ein Eigenleben.

Als Kind gab es ein Spiel, das hieß „Eine Tasse Tee, Schokolade & Kaffee“. Bekannt? Dabei stand ein Kind auf der einen Seite eines größeren Platzes und auf der anderen Seite standen die anderen Kinder. Ziel des Spiels war es für diese Kinder über den Platz zu dem einzelnen Kind zu kommen. Das war aber nicht so ohne, denn man durfte nur so lange laufen, wie das eine Kind brauchte um „Eine Tasse Tee, Schokolade & Kaffee“ zu sagen, dabei drehte es sich mit dem Rücken zu den anderen Kindern. In dem Moment, wo es fertig war mit seinem Spruch, drehte es sich um und dann mußten alle so stehen bleiben, wie sie gerade waren. Also eigentlich so ähnlich wie Stopp-Tanz. Wer sich bewegte mußte wieder zurück an den Start.

Genauso kommt es mir vor, wenn ich jetzt an diesen Blumen vorbei gehe. Wahrscheinlich sind sie alle miteinander am quatschen, gucken den Leuten hinterher und sind auch ansonsten irre aktiv. Nur wenn jemand vorbei kommt, halten sie still.

„Eine Tasse Tee, Schokolade & Kaffee“



Mittwoch, 23. März 2016

Berlin im März


Lecker essen bei Tim Raue. Interessante Location mit Bildern von Neo Rauch. Dazu sehr gutes Essen. Was ich an der Küche dort mag ist das Unprätentiöse und Ungespreizte, fast Hausmannskost. Dabei ist es doch überaus raffiniert gewürzt und in der Kombination der Zutaten innovativ und inspirierend. 



 Vorab gutes Brot mit Landjäger, saure Gurken und Schmalz.


Königsberger Klopse



Heiße Himbeeren mit Vanilleeis



Zum Kaffee interessanten Zucker



Es gibt sie noch diese Inszenierungen mit den verstaubten Bühnenbildern. Die sind auch nicht so, damit sie im Laufe des Stücks rasant gebrochen und demaskiert werden. Die sind tatsächlich ernst gemeint. Drei Schwestern im BE. Kein Kommentar...


Berlinische Galerie mit einer interessanten Ausstellung von Heidi Sprecker.




Außerdem ist oben die Ausstellung der Kunst in Berlin von 1880 bis 1980 zu sehen, auch zu empfehlen.







Ausstellung einiger junger Künstler im Kunsthaus Bethanien.



Interessantes Design im Tränenpalast.






Donnerstag, 17. März 2016

Amsterdam



 Albert Kuypnmarkt









Im Stedelijk Museum

Picasso hat auch Muster für Stoffe entworfen. 
Großartig, ich wüßte schon, was man daraus schneidern könnte.




 
Sommerfarben 2016, Amsterdam




Es lohnt mit der Fähre hinter der Centralstation mal auf die andere Seite vom Ij zu fahren.
  




Trambahnen, schade, dass es die in Hamburg nicht mehr gibt.


Auf dem Weg zum Reichsmuseum





Ausstellung von Fotos, 
die die Arbeiten von Shepard Fairey zeigen. 
Irgendwann war der scheinbar auch in Deutschland.





Streetart anders. 
Ausgestellt in Schaukästen in einer Seitenstraße im Zentrum





Auf dem Weg nach Hause.